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Den für Sie passenden Speicher können Sie in 3 einfachen, ausführlich durch uns erklärten Schritten ermitteln:

1.) Welche Bauform benötigen Sie?

Es sind aktuell hauptsächlich vier RAM-Bauformen im Einsatz. In zeitlicher Reihenfolge sind das SD-RAM (ab 1997), DDR-RAM bzw. DDR1-RAM (ab 2000), DDR2-RAM (ab 2004) und DDR3-RAM (ab 2007).

Die verschiedenen Speichertypen (z.B. DDR1-RAM und DDR2-RAM) sind nicht zueinander kompatibel! Siehe unten stehendes Bild. Im Handbuch Ihres Computers bzw. Ihres Mainboards ist normalerweise der jeweilige unterstützte Typ aufgeführt. Alternativ ist dies meist auch über die Bezeichnung Ihres Mainboards im Internet zu ermitteln. Sie können sich Angaben über den verbauten Speicher mittels Programmen wie z.B. CPU-Z, HWinfo, SiSoft Sandra (alle Programme sind Freeware bzw. für Privatgebrauch kostenlos) anzeigen lassen. Achten Sie unbedingt auf die Platzierung der Kerben und Pins (besonders bei DDR1 und DDR2, rot im Bild unten eingezeichnet). Diese Kerben müssen beim Einstecken des RAMs passgenau mit denen im Mainboardsteckplatz übereinstimmen.

Info: Bei Kauf eines unserer Module erhalten Sie eine detaillierte online-RAM-Einbauanleitung kostenlos dazu.

2.) Welche Kapazität und Geschwindigkeit?

Was bedeuten die verschiedenen Angaben?

Als Beispiel dient ein 1GB DDR1-RAM Speicherriegel mit der Beschriftung: PC-3200U 1GB DDR 400MHz CL3 (siehe Bild unten).

PC-3200 ist die Bezeichnung für die verbauten Speichermodule und entspricht der Datenübertragungsrate in MB/s.

1GB oder auch 1024MB ist die gesamte Speicherkapazität des Riegels.

DDR steht für die Bauform des Moduls.

400MHz oder auch DDR-400 ist die effektive Taktrate der Speicherchips.

Die Erklärung zu „U“ und „CL“ sowie weiteren möglichen Angaben finden Sie unter Punkt 3.

Ein Riegel mit der Beschriftung 2048MB DDR2-800 ist also ein 2GB großer DDR2-RAM mit 800MHz effektivem Takt und somit ein PC2-6400 (siehe Tabelle unten).

Normalerweise sind die wichtigsten technischen Daten auf dem Riegelaufkleber vermerkt. Falls dies nicht der Fall ist, suchen sie am besten mit der Teilenummer (in diesem Beispiel die dritte Zeile auf dem Riegelaufkleber) im Internet.

Speicherkapazität

Die Größe des Arbeitsspeichers bestimmt neben der CPU maßgeblich die Geschwindigkeit eines Computers. 1024MB entsprechen 1GB. Dem zufolge sind zwei 512MB-Riegel gleichwertig zu einem 1GB-Riegel. Herkömmliche Speicherriegelgrößen liegen zwischen 128MB und 4GB pro Riegel. Heutige Standardcomputer haben daher meist eine Gesamtbestückung zwischen 512MB und 8GB.

Es ist möglich, Module unterschiedlicher Größe zu verwenden (z.B. 512MB und 1GB), wobei dies in der Praxis zu Problemen führen kann. Im Normalfall wird die grundsätzliche Funktion dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

Speichergeschwindigkeit

Um die verschiedenen Speicherriegelbauformen und deren Geschwindigkeiten klassifizieren zu können, haben wir für Sie eine Tabelle erstellt:

SD-RAM

DDR1-RAM

DDR2-RAM

DDR3-RAM

168 Pins

184 Pins

240 Pins

240 Pins

PC-66 / 66 Mhz

PC-66 SDRAM

PC-1600 / 200 Mhz

DDR-200

PC2-3200 / 400 Mhz

DDR2-400

PC3-6400 / 800 Mhz

DDR3-800

PC-100 / 100 Mhz PC-100 SDRAM PC-2100 / 266 Mhz DDR-266 PC2-4200 / 533 Mhz DDR2-533 PC3-8500 / 1066 Mhz DDR3-1066
PC-133 / 133 Mhz PC-133 SDRAM PC-2700 / 333 Mhz DDR-333 PC2-5300 / 667 Mhz DDR2-667 PC3-10600 / 1333 Mhz DDR3-1333
    PC-3200 / 400 Mhz DDR-400 PC2-6400 / 800 Mhz DDR2-800 PC3-12800 / 1600 Mhz DDR3-1600
        PC2-8500 / 1066 Mhz DDR2-1066 PC3-14900 / 1866 Mhz DDR3-1866
            PC3-17000 / 2133 Mhz DDR3-2133

Wie aus der Tabelle ersichtlich, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem effektivem Takt (in MHz) und der Datenübertragungsrate (Modulbezeichnung). So hat ein Modul dessen effektiver Takt 400MHz beträgt immer eine Datenübertragungsrate von 3200 MB/s (PCx-3200) egal ob es ein DDR1(-400) oder ein DDR2(-400) Modul ist.

Unterschieden werden die verschiedenen Bauformen an der Modulbezeichnung (PCX-xxxx) und an der Chipbezeichnung (DDR xxx, DDR2xxx, DDR3xxxx).

Ein PC -xxxx ist ein DDR1 Modul, ein PC2-xxxx ist ein DDR2 Modul und ein PC3-xxxx ist ein DDR3 Modul.

Sämtliche Speicherriegel sind die Taktrate betreffend innerhalb des jeweiligen Typs (Bauform) abwärtskompatibel. Das bedeutet es stellt kein Problem dar, einen Speicher zu verwenden, dessen Geschwindigkeit vom Mainboard nicht unterstützt wird. Zum Beispiel DDR400 Speicher auf einem Mainboard dessen Chipsatz maximal DDR333 unterstützt. Der Speicher wird automatisch heruntergetaktet.

Falls Sie Speicher für die Kombination mit bereits vorhandenen Riegeln erwerben möchten, sollten Sie beachten, dass die Speicherriegel mit der selben Geschwindigkeit arbeiten. Ansonsten wird im Normalfall die Geschwindigkeit aller Speicherriegel durch das Mainboard auf die des langsamsten Riegels eingestellt. Die grundsätzliche Funktion wird dabei aber normalerweise nicht beeinträchtigt.

ACHTUNG: Wenn Sie unterschiedliche Riegel verwenden wollen, stellen Sie sicher, dass alle Riegel die selbe Spannung benötigen, da das Mainboard meist nur eine Spannung liefern kann.

3.) Sonstige relevante Angaben und Eigenschaften

CAS-Latency

Die oben im Beispiel genannte Angabe CL3 steht für die Latenz-Zeit (CAS Latency) des Riegels. Sie gibt an wie viele Taktzyklen der Speicherbaustein benötigt, um die während des CAS („Column Address Select“ bzw. „Column Address Strobe“) gelieferten Daten zu verarbeiten, bevor er weitere Befehle entgegennehmen, bzw. das Ergebnis mitteilen kann. Niedrigere Werte bedeuten höhere Speicherleistung. Ein Riegel mit CL2.5 ist also etwas schneller als Ein Riegel mit CL3.

Bei der Verwendung von Speichermodulen mit unterschiedlicher Latenz gilt das gleiche wie bei der Speichergeschwindigkeit – alle Module werden dem Modul mit der höchsten Latenz entsprechend (also geringere Speicherleistung) eingestellt.

Die CAS Latency hat eine geringere Bedeutung für die Gesamtsystemleistung wie die effektive Taktrate.

Registered und ECC

Speicher in normalen PCs sind in fast allen Fällen unregistered (PCx-xxxxU) und Non-ECC.

Registered und ECC sind Technologien, die fast ausschließlich in Servern und speziellen Workstations zum Einsatz kommen.

Registered Module (PCx-xxxxR) müssen zwingend vom Mainboard inklusive BIOS („Basic Input Output System“ - Firmware zur Konfiguration der Hardware) unterstützt werden sonst gibt das Mainboard bei Start einen Fehlerton (meist zweifaches Piepen) aus und startet nicht.

Registered Module besitzen zusätzliche (meist zwei) Register-Chips, durch die die Signale der Adressleitungen geführt werden, um die elektrische Belastung für den Mainboard-Chipsatz zu reduzieren. Registered Module haben eine etwas andere Pinbelegung als gewöhnliche Module und sind nicht mit Unregistered Modulen kombinierbar. Sie sind fast ausschließlich als ECC-Version verfügbar.

ECC bedeutet „error-correcting code” und ist eine Kodierung zur Fehlerkorrektur.

Wenn Sie also Speicher für einen normalen Computer benötigen, brauchen Sie diese Technologien nicht und müssen auf einen unregistered RAM ohne ECC zurückgreifen.

Sollten Sie Speicher für einen Server suchen, vergewissern Sie sich mittels Handbuch oder Suchmaschinenrecherche, welchen Speicher Ihr Server benötigt.

Ranks bzw. Bänke

Ein Speicherriegel besteht aus jeweils gleichen Chipmodulen. Diese Chips werden zu Gruppen und diese zu sogenannten Ranks (Verwaltungseinheiten für den Chipsatz) zusammengefasst. Es gibt Single-, Dual- und Quad-Rank RAMs.

Die Anzahl der Ranks sagt aus, wie die einzelnen Chips gruppenweise angebunden sind und nicht wie sie auf der Platine angeordnet sind (ein- oder beidseitig). Ob ein Riegel ein- oder beidseitig bestückt ist hat keinen Einfluss auf die Funktion.

Es ist zu beachten, dass sich jeder Rank dabei wie ein separates Speichermodul verhält. Das bedeutet, dass ein Mainboard mit 6 RAM-Steckplätzen dessen Speichercontroller 8 Ranks verwalten kann, mit maximal 4 Dual-Rank Riegeln bestückt werden kann bzw. das bei der Bestückung mit 6 Single-Rank Riegeln der Speichercontroller noch 2 Ranks mehr verwalten könnte.

Gängige Bezeichnung auf Speicherriegeln ist z.B.1Rx8 was bedeutet Single Rank mit 8 Chipmodulen.

Dual Channel

Dual Channel bedeutet, dass Arbeitsspeicher-Module durch den Chipsatz und den Speichercontroller parallel betrieben werden. Dies führt zu einer höheren Datentransferrate und somit zu einer Leistungssteigerung.

Es sind dafür keine speziellen Module erforderlich. Die Unterstützung von Dual Channel wird vom Speichercontroller bestimmt. Die Module müssen nicht unbedingt baugleich sein solange die Kapazität des Speichers in Channel 1 genauso groß ist wie in Channel 2 (z.B. 512MB pro Channel = 1GB insgesamt). Dual Channel funktioniert auch mit 2 unterschiedlich großen Modulen pro Channel (z.B. Channel 1 - 1GB + 512MB / Channel 2 - 1GB + 512MB = 3GB insgesamt) solange die Bestückung von beiden Channels gleich ist.

Die Stabilität und Geschwindigkeit von Dual Channel hängt ab von der Organisation der Speicherchips auf dem Modul (Ranks bzw. Bänke). Unterschiedliche Organisation ist ein oft auftretender Grund für Inkompatibilitäten. Weiterhin sollten die Module mit der selben Geschwindigkeit arbeiten da ansonsten das langsamste Modul die Geschwindigkeit bestimmt.

Bitte beachten Sie folgendes:

Mainboardhersteller geben Kompatibilitätslisten heraus. Es ist leider nicht völlig auszuschließen, dass ein Speicherriegel inkompatibel ist. Wir können daher leider keine Haftung für die getätigten Aussagen übernehmen.

Des Weiteren gibt es noch einige Sonderbauformen (ältere Bauformen sowie für Sonderanwendungen) welche hier aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Verständlichkeit nicht weiter erläutert sind. Die oben genannten Bauformen stellen aber den Standard fast aller herkömmlichen Computer seit Ende der 90er Jahre dar.

Im Zweifelsfall sollten Sie immer zusätzlich das Handbuch Ihres Systemherstellers bzw. eine Suchmaschine konsultieren.

Schlusshinweise:

Die Firma myne GmbH übernimmt keine Haftung für die in dieser Anleitung getätigten Aussagen. Diese Anleitung ist Eigentum der myne GmbH und darf ohne Einverständnis der myne GmbH weder kopiert noch vervielfältigt werden.


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